News:


Saisonfinale in Hockenheim


Bei wechselnden Wetterbedingungen und eher schlechten Prognosen war es anstrengend für mich und das Team. Die Freien Trainings am Freitag waren trocken und kalt, aber ich konnte meine Performance der letzten beiden Veranstaltungen wieder aufnehmen und meine Konkurrenz in der Stockklasse mit gut 2 Sekunden hinter mir lassen. Mit einer 1,31.0 min fuhr ich auf dem 3,6 km langen Kurs eine wirklich starke Zeit. Am Samstag war es nach Regen in der Nacht nass auf der Strecke, aber auch hier lief es ganz gut und das erste Qualifying um 9.00 Uhr früh beendete ich als Vierter in der Superstock 600. Das 2. Qualifying war dann zunehmend trockener, aber ich hatte gegen Ende ein technisches Problem und schaffte es nicht mehr, mich zu verbessern. Startplatz 22 im Gesamtfeld und Platz 5 in der Superstock 600 passte nicht in mein Konzept und ich war schon enttäuscht. Der Rennsonntag versprach wieder trocken zu werden, aber im Warm up war es erstmal wieder nass! Das Bike wurde schnell umgebaut, denn das erste Rennen begann schon 10.40 Uhr. Wir entschieden uns für Trockenreifen, obwohl die Rennstrecke an einigen Stellen schon noch nass war. Aber die Entscheidung war richtig und ich fuhr ein konstant schnelles Rennen und konnte am Ende mit vielen Sekunden Vorsprung Erster werden. Das zweite Rennen war dann fast schon sonnig und entsprechend gut auch mein Ergebnis. Mehr als 10 Sekunden Vorsprung zu Platz 2 und Gesamtrang 12 in der Supersport/Superstock 600- Aufstellung. Damit zwei weitere Siege auf meinem Konto und der Gewinn der Meisterschaft! Doch daraus wurde nichts! Der Zweitplatzierte in der Meisterschaft legte Protest gegen das Ergebnis im ersten Rennen ein, weil angeblich ein Reifensticker am Hinterrad fehlte. Die technische Kontrolle nach dem Rennen hatte nichts derartiges ergeben, doch dem Protest wurde vorerst statt gegeben. Nun gehe ich in Berufung und es muss am grünen Tisch entschieden werden, wer die Meisterschaftswertung gewinnt. 
Mein Dank gilt diesmal besonders meinem Vater, der unermüdlich an meiner Seite war und mich toll unterstützt hat.
Ich hoffe auf eure Unterstützung auch im nächsten Jahr, dann in der IDM Supersport 600!


Doppelsieg zur IDM am Lausitzring


Nachdem ich Anfang letzter Woche meine ersten beiden Superstock 600 Rennen erfolgreich gefahren bin, ging es für mich und das Team Freudenberg am Donnerstag schon wieder in Richtung Lausitzring. Vom 11.09.-13.09.2020 fand dort das dritte IDM-Event 2020 statt. Die Wetterprognose war super und entsprechend motiviert war ich auch. Bereits in den Freien Trainings am Freitag konnte ich gute Zeiten fahren und war etwa 1 sec vor der Konkurrenz in meiner Klasse. Das gute Gefühl mit dem Bike konnte ich in beiden Qualifyings mitnehmen und mich dort auf Platz 1 der Superstock 600 setzen. Am späten Nachmittag des Samstages fand unser erstes Rennen statt, das wir gemeinsam mit der Klasse Supersport 600 austragen, mit insgesamt 34 Fahrern am Start. Mein Ziel war es, mit meinem Serienbike, so weit wie möglich zu den modifizierten Supersportmotorrädern vorzudringen. Und das ist mir auch gelungen, Platz 10 im ersten Rennen von allen Fahrern und damit auch Platz 1 in meiner Stock-Kategorie! Damit konnte ich sehr zufrieden sein und war es auch. Im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag lief es nicht schlechter, Platz 1 in der Superstock 600 und insgesamt Rang 9 im gesamten Fahrerfeld, ist für mich ein Traum. So kann es gern weitergehen. Euer Daumen drücken hat also wirklich geholfen.
Mein Dank geht an meine Sponsoren, ans Team und hier besonders an Robin Freudenberg, David Schenk und meinen Vater Sven, die mich super unterstützt haben.
In 10 Tagen geht es dann weiter Richtung Hockenheim zum Saisonfinale der IDM..., im Live Stream bei YouTube könnt ihr gern alles mitverfolgen.


Erstes Superstock 600 Rennen Lauf 3 / 4 IDM

  

Die letzten Tage und Wochen waren sehr anstrengend und nervenaufreibend für mich. Eigentlich wollte ich in den beiden vergangenen Wochen vier Rennen in Aragón fahren und endlich wieder an meine Stärken vom letzten Jahr anknüpfen, aber Corona-bedingt kam alles anders. Mein Team konnte aufgrund der Einstufung Spaniens als Risikogebiet nicht an den Start gehen, da die Mechaniker auch noch andere Jobs haben und eine Quarantäne für keinen in Frage kommt. Daher habe ich mich kurzfristig entschlossen, mein Projekt für die Zukunft sofort anzuschieben - ein Start in der IDM in der Klasse Superstock 600. Ein Motorrad konnte ich von Moritz Jenkner übernehmen und so bin ich am 04.09. in MOST das erste Mal aus der Box gerollt. Am 07. und 08.09. startete ich dann gleich beim zweiten Event der IDM, der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, am Sachsenring zusammen mit dem Team Freudenberg.
Aufgeregt war ich schon, aber nach den freien Trainings kehrte etwas Ruhe ein. In den Rennen lief es dann besser als ich erhofft hatte. 15 Runden war eine ordentliche Distanz, besonders für die Reifen. Es hieß deshalb, sich das Material gut einzuteilen! Mit Platz 1 im ersten Rennen und Platz 3 im zweiten Rennen war es für mich ein wirklich guter Start in der neuen Klasse und auch das Team und meine Mechaniker waren zufrieden.
Jetzt wird kurz durchgeatmet, denn am Donnerstag geht es schon wieder zum Lausitzring. Dort findet vom 11.-13.09.2020 das dritte Rennwochenende der IDM, der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, statt.
Ich hoffe, ihr drückt mir weiter die Daumen!



WorldSBK Motul Portuguese Round



Die zweite Station der FIM World Championship war vom 07.- 09.08.2020 im portugiesischen Portimao.

Das FP1 am Freitag lief gut für mich und im FP2 haben wir noch ein bisschen was ausprobiert. Im FP3 am Samstag konnte ich mit Position 17 von allen 55 Fahrern diesmal direkt in die Superpole einziehen, zusammen mit zwei meiner Teamkollegen. In der Superpole dann war mein Timing nicht perfekt, ich erwischte keine der beiden Gruppen, die sich gebildet hatten und so wurde es wieder nur ein Startplatz 25, mit dem ich nicht zufrieden war.
Rennen 1 am Samstagabend wurde insgesamt gesehen keine Verbesserung! Bereits in der ersten Kurve stürzten vor mir drei Konkurrenten, ich musste weit gehen, um nicht ebenfalls zu stürzen und konnte mich nur als Letzter wieder einordnen. Ich konnte mich zwar noch bis auf Platz 19 nach vorn kämpfen, allerdings wieder ohne Punkte. Da 3 Runden vor Schluss das Rennen wegen eines Rennunfalls abgebrochen wurde.
Rennen 2 am Sonntag war nochmal eine Chance für mich. Aber auch hier war mir das Glück nicht hold! Nach einem Bombenstart und einer phänomenalen ersten Runde war ich bereits auf Platz 17, aber in Runde 2 kam das Aus! Ich stürzte nachdem ein Konkurrent mir ins Bike fuhr und musste das Rennen mit gebrochenem Lenker aufgeben.... Jetzt heißt es durchschnaufen und in drei Wochen in Aragón wieder motiviert am Start stehen!
Mein Dank geht ans Team und meine Sponsoren.


WorldSBK Pirelli Spanish Round


 

Vom 31.07.-02.08.2020 wurden die ersten beiden Rennen der FIM World Supersport 300 Championship nach der Corona-Zwangspause im spanischen Jerez de la Frontera gefahren. Es war mit knapp 40 Grad sehr heiß und damit eine Herausforderung für alle Fahrer und die Bikes.
Die beiden freien Trainings am Freitag schloss ich mit Platz 7 und Platz 6 in meiner Gruppe ab, was erstmal okay war. Am Samstag im FP3 hatte ich jedoch ein technisches Problem und musste nochmal an die Box, dadurch kam ich aus meinem Rhythmus und konnte mich zeitenmäßig nicht verbessern. Am Ende Platz 31 von allen 53 Fahrern und damit ein Start im Last-Chance-Race, um mich noch für die beiden Hauptrennen zu qualifizieren. Das Rennen wurde 13 Uhr ausgefahren und mit Platz 2 kam ich weiter. Dies bedeutete jedoch nur Startplatz 32 in der Startaufstellung.
Rennen 1 fand noch am Samstag 16.30 Uhr statt und war entsprechend hektisch. Es gab einige Stürze, aber ich konnte fest im Sattel bleiben und mich Schritt für Schritt nach vorn arbeiten. P17 am Ende bedeuten zwar keine Punkte, aber ich konnte zeigen, was mit der KTM möglich ist.
Rennen 2 wurde dann am Sonntag 15.15 Uhr gestartet, die Temperaturen noch immer mega heiß. Das Rennen war diesmal nicht ganz so hektisch, doch zu Stürzen kam es auch. Das Endergebnis P22 brachte erneut keinen Punkt, aber eine Verbesserung um 10 Plätze. Ich konnte beide Rennen konzentriert durchfahren und immerhin beste KTM in beiden Rennen werden. Darauf muss ich nächste Woche in Portimão aufbauen, denn auch dort wird unseren Bikes alles abverlangt.

 


Hattrick in Fulda

 

Vergangenes Wochenende wurde ich zum dritten mal in Folge als Nachwuchssportler des Jahres gewählt, Wahnsinn. Vielen Dank an den ADAC Hessen-Thüringen für den super Abend.






 

Teampräsentation auf der Sachsenkrad

 

Am 18.01. fand auf der Sachsenkrad in Dresden die Präsentation des Team Freudenberg für die SuperSport 300 in WM und IDM 2020 statt - ein erster Kontakt zu den Teamkollegen vorm Beginn der neuen Saison. Ein gelungener Auftakt mit gutem Zuspruch von den Messebesuchern. Bin schon mega gespannt, was die Saison 2020 für mich bereit hält! 

Bis zu den Tests in Spanien und Portugal sind noch ein paar Wochen Zeit, bis dahin heißt es Kraft und Ausdauer weiter verbessern!

 

9. Lauf Motul Qatar Round

 

Das letzte Rennen der Saison 2019 SSP 300 fand auf dem Losail International Circuit in Doha statt. Mein erstes Rennen außerhalb Europas! Etwas Nervosität war also vorprogrammiert! Die freien Trainings liefen ordentlich, wenn auch nicht überragend. Mit Platz 13 im Qualifying war ich dennoch zufrieden! Am Rennsamstag lagen die Temperaturen bei knapp 40 Grad, nicht so leicht für Fahrer und Bike.... Mein Start war gut, aber das war auch schon das Beste am Rennen. Danach ging nicht viel, ich konnte das Bike nicht am Limit bewegen, wurde zunehmend verkrampfter und die Rundenzeiten immer schlechter! Mit Platz 17 sah ich zwar als einzige KTM die Zielflagge, aber bekam wieder keinen Punkt. Kein Saisonfinale, wie ich es mir gewünscht hatte, vor allem nicht für fürs Team und Sigi, meinen Mechaniker! Jetzt heißt es Durchschnaufen und dann geht es schon wieder in die Vorbereitung für die WM-Saison 2020.

 

8. Lauf Pirelli French Round

 

Zum 8. Rennen der Saison waren wir am vergangenen Wochenende in Magny Cours (Frankreich). Es war ein Wochenende, an dem ich zumindest meine Performance im Nassen verbessern konnte. Sowohl der Freitag als auch das Qualifying fanden fast ausschließlich im Nassen statt! Meine Position mit SP 28 für das Rennen also absolut „vielversprechend“! Im Warm Up am Sonntag (trocken) wurde ich in Runde 2 von einem anderen Fahrer abgeräumt, es blieb damit keine Zeit mehr, noch etwas zu testen. Das Rennen (noch trocken) begann gut, von SP 28 in Richtung 23 unterwegs, aber in Turn 5 hatten sich zwei Fahrer zu Fall gebracht und ich musste direkt anhalten! Damit hatte ich das ganze Feld vor mir und habe mich durch gute Rundenzeiten bis auf Platz 21 vorgekämpft! Tja, so richtig gut, meint es das Glück in diesem Jahr nicht mit mir! Aber ein Rennen kommt noch, in dem ich gern wieder zeigen möchte, was ich kann. Mein Dank geht ans Team und vor allem an Sig! Das Bike stand perfekt für mich bereit. 

Meinen Glückwunsch an Manuel Gonzalez, der verdient Weltmeister geworden ist!

 

7. Lauf Acerbis Portuguese Round

 

7. Station der FIM World Supersport 300 Championship in Portimao (Portugal). Die Temperaturen waren sehr heiß, ein Belastungstest für Mensch und Material! Die freien Trainings am Freitag liefen nicht optimal und entsprechend angespannt war ich im Qualifying am Samstag. So richtig kam ich nicht in meinen Flow, Startplatz 20 in der Startaufstellung war das Ergebnis, mit dem ich absolut nicht zufrieden war. Das Warm Up am Sonntagmorgen lief besser, Platz 10 ließ mich wieder hoffen. Der Start ins Rennen um 15.15 Uhr gelang mir diesmal nur gut und ich brauchte etwa drei Runden, um in einen guten Rhythmus zu finden. Der Zug nach ganz vorn, war da allerdings schon weg. Zumindest die ersten beiden Positionen. Wir waren das ganze Rennen über eine ziemlich große Gruppe von Platz 3 bis Platz 16, alle Fahrer aber fast wie an einer Perlenschnur aufgereiht, wirkliche Positionskämpfe gab es kaum. Von Platz 20 kämpfte ich mich am Ende auf P14 und konnte ab Runde 3 immer 1.56er Zeiten durchweg fahren, Zeiten die ich in den Freien Trainings nicht erreicht habe. Somit stehen für mich zwei WM-Punkte zu Buche, exakt das gleiche Ergebnis wie im vergangenen Jahr. Auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden bin, habe ich doch im Rennen meine beste Wochenendleistung abrufen können und wirklich alles gegeben! Die Vorbereitungen für Frankreich haben bereits wieder begonnen und ich hoffe in Magny Cours wieder zeigen zu können, was ich fahrerisch leisten kann. 

 

Gaststart zur IDM in Schleiz

 

Was für ein Wochenende am Schleizer Dreieck! Es war wieder von allem etwas dabei ..... und dabei hatte es so gut angefangen! 

Nach ordentlichen Freien Trainings am Freitag, dann eine 1.37,072 min im Q1 und damit Pole Position, die im Q2 aufgrund der Hitze nicht mehr getoppt werden konnten. Rennen 1 am Samstag, wieder ein Bombenstart von mir, Victor und ich im Parallelflug durch die erste Runde. Dann in Runde 2 in der Stadtkurve erst ein Rutscher und dann ein leichter Highsider und schließlich der Sturz in Führung liegend. Victor kurz hinter mir, konnte nicht mehr ausweichen und kam ebenfalls zu Fall. Also der Supergau für unser Team! 
Doch unsere Crew (Riesendank!!!) hat uns beiden wieder Bikes hingestellt, so dass wir am Sonntag ins zweite Rennen gehen konnten. Victor angeschlagen und ich mit dem Wunsch nach Wiedergutmachung! Aber es sollte wieder alles anders kommen. Rennabbruch in der dritten Runde und Re-Start und gerade noch so P3 ins Ziel gerettet, vielleicht auch wegen der arg kurzen Distanz von 7 Runden!
Aber die Fans an der Strecke waren top und ein großer Dank geht an die Organisatoren! Schon deshalb ist Schleiz immer eine Reise wert!

 

6. Lauf Prosecco DOC UK Round

 

Was für ein Wochenende in Donington Park (GB)! 

Nach gutem Start in die freien Trainings am Freitag, gab es am Samstag im Qualifying bei Regen 🌧 die totale Ernüchterung. NICHT FÜR DAS HAUPTRENNEN QUALIFIZIERT! Start im Last Chance Rennen bei schwierigen Bedingungen. Aber alles gegeben! Mit Platz zwei dann doch noch in das Hauptrennen am Sonntag eingezogen, wenn auch nur mit SP 32. Egal! Rechts ist laut! Alles oder nichts! 

Am Sonntag im Rennen gelang mir aus Reihe 11 wieder ein Bombenstart und ich kämpfte mich innerhalb der ersten fünf Runden bis auf Platz 7 vor, dann 5, dann 3 und eine Runde vor Schluss P1 ..... und dann ein heftiger Rempler von # 55, absolut unnötig! Er ging zu Boden und ich musste weit gehen, zum Glück nicht auch noch gestürzt. P 5  gerettet! Aber meine realistischen Podestchancen leider zu Nichte gemacht. Trotzdem war es ein geiles Rennen, wenn auch mit etwas Wut im Bauch. 
Jetzt geht es in die Sommerpause. Das nächste WM-Rennen findet erst Anfang September (06.-08.09.) in Portimao in Portugal 🇵🇹 statt, aber ich werde vom 26.-28.07. im Rahmen der IDM auch in Schleiz an den Start gehen.

 

5. Lauf Pata Riviera di Rimini Round

 

5. WM-Rennen in Misano am Circuit Marco Simoncelli .... das Wochenende stand leider unter keinem guten Stern! Sturz im FP1 am Freitag und ein paar Blessuren an der rechten Hand, ein nasses FP3 und dann trotzdem ein gutes Qualifying am Samstag Mittag, das ich auf Platz 4 in Gruppe A beendet habe. Da das Qualifying der Gruppe B nass war, wurde es für mich Startplatz 7 in der Gesamtaufstellung, eine durchaus gute Ausgangsposition für das Rennen. Mein Start ins Rennen am Sonntag gelang wieder gut, nach den ersten Kurven fand ich mich gleich hinter meinem Teamkollegen Victor auf Platz 5 wieder. Doch dann die Berührung eines anderen Fahrers und ich musste weit gehen, dabei verlor ich ein paar Positionen. Irgendwie sind mir dann die Nerven durchgegangen beim Versuch wieder in Richtung Spitzengruppe zu fahren und ich habe zu viel gepusht - Sturz und gleich noch zwei Fahrer mit abgeräumt. Dabei weiß doch jeder, dass man in Runde 1 nur verlieren kann! Jetzt heißt es Wunden lecken und Kopf hoch für das Rennen in Donington Anfang Juli! Drückt mir die Daumen! 

Danke ans Team und vor allem an meinen Mechaniker Sigg, der mir wieder ein konkurrenzfähiges Bike hingestellt hat. I‘am so sorry! Zumindest in der WM-Wertung ist Schadensbegrenzung angesagt: unser KTM-Junior-Team liegt immer noch auf Platz zwei und in der Fahrerwertung ist es für mich Platz fünf! Also es ist noch nichts verloren!

 

4. Lauf Acerbis Spanish Round

 

Vom 07.-09.06.2019 fand im spanischen Jerez de la Frontera der 4. Lauf der FIM World Supersport 300 Championship statt. Gleichzeitig wurde hier der 3. Lauf von Imola nachgeholt, der dort buchstäblich ins „Wasser“ gefallen war. Die Bedingungen an diesem Wochenende versprachen gut zu werden, doch das FP1 am Freitag war nass und bot damit nur Gelegenheit sich auf der Strecke einzurollen. Insgesamt schloss ich die freien Trainings mit einem guten Gefühl ab, im Qualifying jedoch lief so gar nichts zusammen. Mit Startplatz 14 war ich nicht wirklich zufrieden! Und dann gleich am Samstag noch Rennen 1! Mir gelang ein Bombenstart und nach Runde 1 fand ich mich auf Position 7 wieder. Ich kämpfte immer in der Führungsgruppe, die wieder mehr als 15 Fahrer groß war. Am Ende stand Platz 7 und 9 Punkte für die WM-Wertung. Sonntag dann Rennen 2: Vom Rennabbruch nach Runde 1, verkürzter Distanz über nur 7 Runden sowie jede Menge Rennaction, wurde alles geboten. Es wurde ein 6. Platz,  aber ich hatte schon mit einem Podestplatz geliebäugelt! Vor allem, da mein Teamkollege Victor sich im Qualifying auf die Pool Position gesetzt hatte. Aber nach dem Rennen ist bekanntlich vor dem Rennen und Misano wartet in zwei Wochen auf mich und meine KTM! Versöhnlich stimmt mich jedoch mein Rang 4 in der Gesamtwertung der WM.

 

3. Lauf Pirelli Italian Round

 

Vom 10.-12.05.2019 machte die Supersport 300 FIM World Championship in Imola (Italien) Station. Im ersten Freien Training am Freitag war ich etwas übermotiviert und kam auf einem Curb zu Sturz. Im FP 2 lief es dann besser und ich konnte mich in meiner Gruppe A auf Platz 5 (insgesamt Gruppe A+B Platz 7) wiederfinden. Samstagmittag im Qualifying verbesserte ich meine Zeit noch einmal um 0,7 sec und fuhr auf Startplatz 6 und damit in die zweite Startreihe. Gute Aussichten für den Rennsonntag, aber schlechte Wetterprognosen, die sich schließlich auch bewahrheiten sollten. Der Sonntag begann stark bewölkt und mäßig nass. Das Warm up brachte nicht wirklich neue Erkenntnisse fürs anstehende Rennen. Ab 13.00 Uhr ging dann nicht mehr viel, der Regen setzte ein und führte dazu, dass sich auf der Strecke erhebliche Pfützen bildeten. Da halfen auch alle Anstrengungen der Streckenposten nichts. Es regnete immer weiter und gegen 15.35 Uhr kam dann die endgültige Absage für das Rennen der Superbike, das schon zweimal verschoben worden war, und das Rennen der Supersport 300. Damit war keiner von uns wirklich glücklich, blieb das Rennwochenende doch so ohne den richtigen Abschluss. Nun geht vom 07.-09.06. weiter nach Jerez de la Frontera (Spanien), in der Hoffnung, dass das Wetter dann mal durchhält. 

 

2. Lauf: Motul Dutch Round

 

Vom 12.-14.04.2019 war die FIM World Supersport 300 in Assen zu Gast. Das gesamte Wochenende stand unter dem Zeichen schwieriger Wetterverhältnisse. Kalte Temperaturen und teilweise Schneefall machten es allen Fahrern nicht leicht. Trotzdem wurden in den Sessions schnelle Zeiten gefahren. Ich kam mit meiner KTM RC 390r, wie auch schon in Aragón, sehr gut zurecht. Platz 8 in der Startaufstellung war bei etwa 5 Grad über Null wieder eine gute Ausgangsposition für den Sonntag. Der Sonntag war dann zwar wieder kalt, aber wenigstens sonnig und kein Schnee mehr in Sicht. Mein Start ins Rennen über 12 Runden gelang perfekt und bereits in der ersten Kurve lag ich Platz 3. Auch dieses Rennen war ein ständiges Hin und Her bei den Positionen, aber ich biss mich in der Führungsgruppe fest, die teilweise bis zu 18 Fahrer umfasste. Die letzte Runde begann ich wieder auf Position 3, diesmal wollte ich taktisch besser fahren als in Aragón....und es gelang! Zieleinlauf als Zweiter, aber eine Rücksetzung auf Platz 3, weil ich die Strecke kurz verlassen musste, um einen Fahrer nicht zu Fall zu bringen! Aber was soll‘s! Mein erstes Podium in der WM! Ich bin einfach happy! Imola kann kommen, ich bin bereit!

 

1. Lauf: Motocard Aragon Round

 

An Wochenende 05.-07.04.2019 fand das erste Rennen der Supersport 300 FIM World Championship im Motorland Aragon (Spanien) statt. Hochmotiviert nach den Tests in Spanien, aber doch ein bisschen aufgeregt, bin ich angereist.Am Freitagmorgen um 9.00 Uhr war unser erstes freies Training, bei 10 Grad! Wir sind deshalb auch nur kurz rausgefahren und haben ansonsten unsere Reifen etwas geschont, da der Nachmittag höhere Temperaturen und Sonne versprach. Unsere vier KTM`s beherrschten beide Gruppen im FP2, darauf ließ sich aufbauen. Am Samstag dann unser Qualifying, das noch nicht wirklich rund lief. Die Konkurrenz war vom Vortag gewarnt und so erreichte ich „nur“ Platz 9 in der dritten Startreihe.Am Sonntag dann viel Wind und wieder eher kalte Temperaturen, trotzdem lief es im Warm up richtig gut. Das Rennen konnte also kommen. 15.15 Uhr erfolgte der Start und ich kam richtig gut los. Nach Runde 1 lag ich auf Platz 5 und fühlte mich gut. Die komplette Renndistanz war von ständigen Positionskämpfen und Windschattenspielen geprägt. Mal lag ich auf Platz 4, dann wieder auf 2 und sogar auf Platz 1. Eingangs der letzten Runde befand ich mich auf Platz 3 und die Chancen für eine Podestplatzierung standen nicht schlecht, aber in der letzten Kurve war einer meiner Konkurrenten innen an mir vorbei und ich habe es bis zum Zielstrich nicht mehr geschafft, ihn zu überholen. Platz 4 am Ende bedeutet zwar noch keinen Podestplatz, aber einen guten Einstand in die Saison 2019. Mein Dank gilt meinem Team und hier besonders Siggi, meinem Mechaniker, der mir ein tolles Bike bereitgestellt hat.Natürlich danke ich allen Sponsoren und Unterstützern, die mir diese Saison erst ermöglicht haben. Bis in Assen in einer Woche!

 

Sportlerehrung ADAC Hessen Thüringen

 

16.02.2019 Fulda - Sportlerehrung des ADAC Hessen-Thüringen e.V. , ein ereignisreicher Abend in der Esperanto-Halle. Zum zweiten Mal wurde ich Nachwuchssportler des Jahres 🏆 und bleibe im Förderkader des ADAC Hessen-Thüringen. Danke an alle, vor allem dem ADAC und meinen Sponsoren, für die tolle Unterstützung in den letzten Jahren! Außerdem gratuliere ich Julian Puffe zur Auszeichnung zum Motorsportler des Jahres! Es war ein wirklich toller Abend in Fulda.