Heimrennen am Schleizer Dreieck

Nach meiner schwierigen Abreise aus Most vor vier Wochen ging es vom 22.-24.07. auf die Naturrennstrecke nach Schleiz.
Das Bike war wieder fit und ich für meinen Teil hoch motiviert. Das Wetter war super, die Temperaturen entsprechend hoch, was wieder viele Fans an die Strecke lockte. Bereits am Freitag in den Freien Trainings waren die Tribünen gut gefüllt. Mit P3 in beiden Sessions lief es für mich richtig gut.
Die Qualis am Samstag waren schnell und ich konnte mich mit einer 1.27,5 min für die 3,805 km lange Runde auf Startplatz 2 setzen, direkt neben meinen Teamkollegen Max Enderlein, der von Startplatz 1 in die Rennen ging.
Das war für uns eine Premiere! Beide Fahrer vom M32 Racing Team in Reihe 1.
Das Rennen 1 startete nach einer Verzögerung etwa 11.30 Uhr. Mein Start mißlang, ich war einfach mit meiner Vorbereitung nach der Warm up lap noch nicht ganz fertig, als die Ampel schon auf rot stand und das warf mich gleich auf Platz 7 zurück. Doch auch das Rennen war schnell und wir fuhren in der Spitzengruppe 1.27er Zeiten und so konnte ich mich wieder bis auf Platz 4 vorkämpfen. Die Konkurrenz viel etwas zurück. Wir blieben 4 Fahrer an der Spitze des Feldes und der etwas „undankbare“ 4. Platz am Ende bedeutete für mich mein bestes Ergebnis in dieser Saison.
Im Rennen 2 gelang mir ein sehr guter Start und ich war in Kurve 1 erstmal vorn. Doch die Konkurrenz drückte und so fand ich mich nach Runde 1 auf Platz 3 wieder. Auch in diesem Rennen blieb eine fünfköpfige Führungsgruppe übrig, die sich vom restlichen Fahrerfeld absetzen konnte. Am Ende war es der 5. Platz, der für mich zu Buche stand und damit zwar immer noch nicht der erhoffte Podestplatz, aber wieder ein gutes Ergebnis für das Vertrauen in mich und mein Bike.
Ein großer Dank geht an mein Team und natürlich an alle Fans, die mir vor Ort und im Live Stream die Daumen gedrückt haben.
Mitte August geht es weiter nach Assen, in die Kathedrale des Motorsports!


IDM zu Gast im Tschechischen Most

Vom 24.-26.06.2022 gastierte die IDM im tschechischen Most. Die Temperaturen waren gut, die Bedingungen aber wechselhaft.
Die Freien Trainings am Freitag liefen durchwachsen und ließen auf jeden Fall Luft nach oben. Q1 am Samstagmorgen war nass. Mit Platz 15 war ich zufrieden, hoffte jedoch noch auf ein trockenes Q2. Dieser Wunsch wurde mir erfüllt und mit Startplatz 7 und nur 1,6 Sekunden Rückstand auf die drei WM-Starter, die als Gaststarter im Feld unterwegs waren, konnte ich mich steigern.
Der Rennsonntag war heiß und trocken und versprach damit eine gute Ausgangsposition für alle Fahrer. Im Rennen 1, dass um 10.50 Uhr gestartet wurde, gelang mir ein guter Start und ich blieb an meiner Position im noch engen Feld. All meine Hoffnungen auf einen guten Abschluss des Wochenendes gingen jedoch bereits in Runde 2 baden. Ich kam auf der langen Start-/Zielgeraden mit ordentlich Überschuss zur ersten Kurve und konnte nicht mehr einlenken, da das Fahrerfeld noch zu dicht war! Ein Sturz war die Folge und das Bike stark beschädigt. Ein Start ins Rennen 2 um 14.05 Uhr damit auch nicht mehr möglich. Ich bin mega enttäuscht und kann es kaum in Worte fassen. Mein Körper ist okay, doch der Kopf hat ganz schön zu arbeiten!
Danke an das ganze Team für euer Verständnis!


2. IDM-Rennwochenende in Oscherleben

Nur 14 Tage nach dem ersten Event fand in der Magdeburger Börde die zweite IDM- Veranstaltung statt. Die Wetterprognosen waren eher gemischt, fast so wie im letzten Jahr.
Die beiden freien Trainings am Freitag beendete ich auf Platz 7, ein guter Start ins Wochenende. Diesmal hatten wir einen Riding-Coach mit an der Strecke, der unsere Performance genau analysiert hat.
Bei der abendlichen Auswertung kam, vor allem für mich, viel Wichtiges zur Sprache, was ich in den beiden Qualifyings am Samstag umsetzen wollte. Dies gelang sehr gut. Knapp 1,8 sec konnte ich von Freitag auf Samstag zulegen und mich damit auf Platz 4 in der Startaufstellung schieben. Wettertechnisch hatten wir auch Glück. Unsere beiden Quali`s waren trocken, erst am Nachmittag begann es zu regnen. Der Sonntag versprach wieder besseres Wetter, also gute Aussichten für unsere beiden Rennen. Aber vorher fuhren wir am Sonntagmorgen noch ein Warm up, das ich lieber vergessen möchte. Ein technischer Defekt in der letzten schnellen Runde brachte mich bei etwa 160 km/h zu Fall. Das Bike sah übel aus, aber ich hatte mir zum Glück
nichts Ernsthaftes getan. Prellungen ja, aber es war nichts gebrochen. Somit stand für mich fest, ich will die Rennen fahren, wenn das Bike bis dahin wieder einsatzbereit ist. Es wurde teamübergreifend hart gearbeitet und nach knapp drei Stunden stand die Maschine
pünktlich in der Startaufstellung. Der Start war nur mäßig und ich verlor ein paar Positionen, aber ich konnte in der sich bildenden Achtergruppe bleiben, die bis zum Schluß zusammenblieb und tolle Rundenzeiten auf den Asphalt brannte. Platz 5 war der Lohn für die harte Arbeit nach dem Sturz und ich habe wirklich alles gegeben. Im Rennen 2 am Nachmittag gelang mir ein guter Start und ich war vorn dabei. Aber dann stürzte vor mir ein Fahrer, dem ich ausweichen musste und so verlor ich den Anschluss zu den ersten vier Fahrern und kam wieder als Fünfter ins Ziel. Meine Punkteausbeute war wieder beachtlich und mit 42 Zählern stehe ich nach den ersten beiden Veranstaltungen auf Platz 4 der Gesamtwertung.
Jetzt haben wir erst einmal 4 Wochen Pause, in denen ich mich optimal vorbereiten kann, um in Most wieder vorn bei der Musik dabei zu sein.
Ein Riesendank geht nochmal an alle Mechaniker unseres Teams und an David Schenk vom Team Freudenberg, die mir den guten Abschluss des Wochenendes möglich gemacht haben und natürlich meine zuverlässigen Sponsoren und Partner die mir dieses Projekt möglich machen.!


Saisonauftakt auf dem Lausitzring

Das erste Rennwochenende der IDM-Saison 2022 fand vom 05.-08.05. am Lausitzring statt. Bei guter Stimmung und tollem Wetter gelang der Start in die Saison bestens. Alle waren froh, nach der langen Winterpause wieder an der Rennstrecke zu sein. Auch 2022 gehe ich zusammen mit Max Enderlein und unserem M32 Racing Team auf einer Yamaha R6 in der Klasse Supersport 600 an den Start.
Die drei freien Trainings am Freitag wurden genutzt, um sich gut an die Strecke zu gewöhnen, die im letzten Jahr leider nicht im Rennkalender stand. Am Samstag fanden dann die beiden Qualifizierungen statt. Im Q1 gelang mir in meiner letzten Runde eine Top-Zeit, die mich auf Platz 5 nach vorn brachte. Leider war in Q2 für mich keine Verbesserung mehr drin und so wurde es am Ende ein Startplatz 7 für die Startaufstellung am Rennsonntag.
Auch der Sonntag war wettertechnisch optimal und etliche Zuschauer kamen an die Strecke. Unser erstes Rennen wurde 12.10 Uhr gestartet. Mein Start war wirklich gut und ich verlor keine Position. Gleich zu Beginn setzten sich zwei Fahrer ab, denen der Rest des Feldes nicht folgen konnte. Dahinter kam es zu mehreren Gruppen, die sich im Verlauf der 14 Runden jedoch immer weiter auseinanderzogen. Platz 5 war am Ende für mich jedoch ein guter Einstand nach einer schwierigen Saisonvorbereitung. Das zweite Rennen wurde 15.50 Uhr gestartet. Es verlief komplett anders. Mein Teamkollege, Max Enderlein, der schon das erste Rennen gewonnen hatte, ging an die Spitze des Feldes und diesmal konnte kein anderer Fahrer folgen. Dahinter gab es immer wieder Positionskämpfe und mit Platz 7 gelang mir wieder ein solides Ergebnis. Mein Traum ging zwar in Richtung Podest, aber er war am Lausitzring einfach noch nicht umzusetzen ... !
Die nächste Chance auf gute Ergebnisse gibt es schon in knapp zwei Wochen in Oschersleben!


Saison Finale am Hockenheimring

 

Vom 24.-26.09.2021 fand das IDM-Saisonfinale traditionell am Hockenheimring statt. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein waren viele Zuschauer an die Strecke gekommen, was der letzten Veranstaltung der Saison 2021 das nötige Flair verlieh. Die freien Trainings am Freitag verliefen für mich relativ unspektakulär, aber mit guten Ergebnissen unter den Top Sieben. Bereits 9.00 Uhr am Samstag ging es ins erste Qualifying, dass ich mit einer guten Zeit auf Platz 4 beendet habe. Samstagmittag in Q2 dann nochmal eine Zeitenverbesserung auf eine 1,29.877 min für den 3692 m langen Kurs, was in der Startaufstellung Platz 6 bedeutete. Aber endlich unter 1,30.000 min! Noch am Samstag gingen wir Supersportler um 17 Uhr in unser erstes Rennen. Der Start gelang super und ich konnte mich sofort in die Top 5 schieben. Der Abstand zum Führungstrio war in den ersten Runden noch nicht groß, aber ich konnte über die Distanz leider nicht aufschließen und beendete das Rennen als Fünfter. Damit meine beste Platzierung in dieser Saison! Das Rennen 2 startete am Sonntag 13.50 Uhr. Der Start gelang mir diesmal nicht ganz so gut und ich musste zwei Plätze abgeben. Da aber eine Gruppe von 8 Fahrern vorerst zusammenblieb, war das kein Beinbruch und ich konnte mich sukzessive wieder weiter nach vorn fahren. Bis Runde 11 hatte ich es auf Platz 4 geschafft und es gelang mir in der vorletzten Runde auch Platz drei anzugreifen. Mein Gegner Kevin Wahr, Lokalmatador auf dieser Strecke, machte es mir nicht leicht und so musste ich mich am Ende mit 0,16 Sekunden Rückstand mit dem vierten Platz „begnügen“! Aber was für ein Wochenende für mich! Zwei Top Plätze erreicht und zwei richtig geile Rennen gefahren. Satte 26 Meisterschaftspunkte eingefahren und damit in der Gesamtwertung einen stabilen 9. Platz erreicht. Nachdem meine erste Supersport 600 Saison doch etwas zäh in Oschersleben begann, konnte ich mich in der zweiten Hälfte des Jahres stabil in Richtung Top 5 bewegen. Darauf kann ich 2022 aufbauen und hoffentlich meinen ersten Podestplatz einfahren! Ich danke allen Sponsoren und Unterstützern für eurer Vertrauen in mich. Mein besonderer Dank gilt meinen beiden Mechanikern Christian und Sven und William, der im Team für das Datarecording zuständig ist. Die erste Saison im M32 Racing Team, zusammen mit Max Enderlein, war nicht immer leicht, aber insgesamt haben wir uns gut geschlagen und unser fahrerisches Können gezeigt. So soll es, hoffentlich mit eurer Unterstützung, 2022 weitergehen!


IDM auf dem Red Bull Ring

Vom 27.08.-29.08.2021 machte die IDM am Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) Station. Eine tolle Rennstrecke, auf der mein Teamkollege Max und ich erst vor drei Wochen trainiert haben.

Die Wettervorhersagen waren eher durchwachsen und mindestens ein Regenrennen zu erwarten. Die freien Trainings verliefen gut, Platz 9 war okay. Samstag früh 8.20 Uhr dann das erste Qualifying und hier gelang mir, nach Assen, wieder ein wirklich guter Turn. Meine Zeit vom Vortag nochmal um knapp 1,4 Sekunden verbessert und damit Platz drei! Das bedeutete erste Startreihe! Doch die zweite Quali zur Mittagszeit konnte noch eine Veränderung bringen. Aber dann kam der vorhergesagte Regen und die Zeiten konnten von keinem Fahrer mehr verbessert werden. Mein Platz in Reihe eins der Startaufstellung war mir also sicher!

Das erste Rennen der Supersport 600 fand noch am Samstag um 16.30 Uhr statt und auch hier war es nass. Nicht gerade ideal, bin ich doch erfahrungsgemäß auf nasser Strecke noch nicht ganz so stark. Aber es kam doch anders. Der Start gelang super und ich fand nach zwei, drei Runden meinen Flow. Die abtrocknende Strecke, mit der ich noch am Saisonanfang zu kämpfen hatte, machte mir nichts aus und ich konnte das Rennen auf Platz 6 beenden. Am Sonntagnachmittag gab es dann ein trockenes Rennen und auch hier konnte ich in der Spitzengruppe mithalten, die aus sieben Fahrern bestand. Nochmal Platz 6 und ein geringerer Abstand aufs Podium als noch am Vortag! So darf es gerne weitergehen, wenn wir in knapp 4 Wochen zum Saisonfinale an den Hockenheimring fahren.

In der Gesamtwertung konnte ich mich wieder um einen Rang verbessern und in die Top Ten der insgesamt 30 Fahrer schieben.

Ein großes Dankeschön geht wieder an meine beiden Mechaniker, Christian und Sven, und an unseren Datarecording-Man William, der mit mir alle gefahrenen Runden auswertet.

Natürlich geht ein Dank auch an alle Sponsoren und Unterstützer, die dies alles erst ermöglichen.



Die IDM in der "Cathedral of Speed"

Vom 13.-15.08. war die IDM in Assen (NL) auf dem TT-Circuit zu Gast, einer wirklich schönen und schnellen Strecke. Traditionell ist hier die Fraktion der niederländischen Fahrer sehr stark, also keine leichte Aufgabe für den Rest des Feldes. Bereits am Freitag fand neben den beiden Freien Trainings das erste Qualifying statt, doch mit Platz 8 war ich erstmal gut positioniert. Samstagmittag ging es dann in die zweite und  entscheidende Qualifizierung und mit einer starken 1,41.6 min auf der 4.500 m langen Runde konnte ich mich auf Startplatz 5 verbessern, nur 0,5 Sekunden hinter der Pole Position und war damit sehr zufrieden. Noch am Samstagnachmittag fand das erste Rennen statt. Der Start aus Reihe zwei gelang gut, doch nach den ersten drei Kurven ging es ziemlich chaotisch zur Sache und ich fand mich plötzlich auf Platz 16 wieder. Das hieß nun pushen, was mir auch gelang! Platz 9 war am Ende zwar nicht das, was ich mir erträumt hatte, aber im 34-köpfigen Fahrerfeld war es keine schlechte Ausbeute. Sonntagnachmittag war Rennen zwei und ich wollte meine sehr gute Ausgangsposition noch einmal nutzen. Der Start war wieder gut. Diesmal konnte ich dem Druck der anderen Fahrer standhalten, verlor aber trotzdem ein paar Positionen. Rang 11 in einer hart umkämpften Gruppe bedeuteten für mich wieder wichtige Punkte in der Meisterschaft und eine Verbesserung meiner Gesamtplatzierung auf Platz 11. Es war ein gutes Wochenende für mich und entsprechend motiviert fahre ich in zwei Wochen zum Red Bull Ring in die Steiermark.


Heimrennen in Schleiz

Am vergangenen Wochenende machte die IDM in Schleiz Station. Nach bisher nahezu zuschauerlosen Veranstaltungen waren diesmal endlich wieder Fans an der Strecke erlaubt und sie kamen in Schleiz wie immer zahlreich. Die Atmosphäre war großartig, das Wetter super und die Streckenbedingungen ebenfalls. Das Wochenende hielt wieder einiges für mich bereit: Bereits am Freitag im ersten freien Training wurde mir alles abverlangt! Nach einem technischen Defekt musste ich zu Boden. Bis auf ein paar Prellungen ist mir zum Glück nichts passiert, aber das Bike war ziemlich mitgenommen. In den drei Stunden bis zum zweiten freien Training hatten Christian und Sven alle Hände voll zu tun, aber ich konnte wieder pünktlich ins Training starten und meine Session ordentlich fahren. Das erste Qualifying war bereits am Samstag um 8.15 Uhr und ich konnte es auf Platz 9 beenden. Im zweiten Qualifying versagte leider ein Schaltsensor als Spätfolge des gestrigen Sturzes und so konnte ich meine Zeit nicht nochmal verbessern. Am Ende wurde es Startplatz 13, was aber unter den Vorzeichen des Vortags in Ordnung ging. Das erste Rennen in unserer Klasse Supersport 600 fand wieder am späten Samstagnachmittag statt, die Prellungen vom Sturz am Freitag hingen mir da schon noch an. Nach einem guten Start sortierte ich mich erstmal auf Platz 15 ein, kämpfte mich wieder bis auf Platz 12 nach vorn, auf dem ich das Rennen auch beendet habe. Das Rennen am Sonntag verlief ähnlich, auch wenn mein Start noch besser gelang. Es wurde Platz 11, ganz knapp hinter den Top Ten. Und so fällt mein Fazit für dieses Wochenende besser aus, als es die Platzierungen vielleicht erscheinen lassen. Ich konnte beide Rennen zu Ende bringen und bin immer in Gruppen mit entsprechenden Positionskämpfen gefahren. Nach dem Technischen Defekt vom Freitag und dem damit verbundenen Sturz konnte ich wirklich erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Ein riesen Dankeschön geht an meine beiden Mechaniker und das Team, die wieder alles gegeben haben und natürlich meine Sponsoren, die dies erst möglich machen. Danke auch an alle Zuschauer und Fans, die dieses Rennwochenende wieder zu einem ganz besonderen gemacht haben.

Nächste Woche geht es zum Test nach Österreich auf den Red Bull Ring, dort wollen wir uns auf das Rennen Ende August in der Steiermark einstimmen. Aber Mitte August geht es noch nach Assen auf den TT Circuit, wo ich schon so einige Rennkilometer absolviert habe.


IDM zu Gast in Most

@ Dino Eisele

Am vergangenen Wochenende fand in Most die 2. IDM-Veranstaltung der Saison 2021 statt.  Einen Tag hatte ich im Vorfeld bereits auf dem Kurs trainiert.
Der Freitag mit drei freien Trainings bei super sonnigem Wetter verlief gut und ohne nennenswerte Vorkommnisse.
Am Samstagmorgen starteten wir gleich mit unserem ersten Qualififying. P 5 war für mich eine gute Ausgangsposition, leider konnte ich in der zweiten Qualifizierung am Mittag meine Rundenzeit nicht verbessern, so dass ein Startplatz 7 in Reihe drei am Ende zu Buche stand. Also wie in Oschersleben...., auch die Wettervorhersage war ähnlich und es könnte durchaus Regen geben. Aber es blieb trocken und damit ein Rennen unter realistischen Bedingungen.
Mein Start ins erste Rennen am Samstagnachmittag war nicht gut, ich bekam mein Vorderrad kaum wieder auf den Boden. Aber vielleicht hat mir das den Hintern gerettet, denn ein übermotivierter Fahrer aus Startreihe 7 bremste in der Schikane nach Start-Ziel viel zu spät und schickte drei Fahrer ins Aus. Ich konnte ungehindert weiterfahren und mich auf Platz 6 einordnen. Dort lieferte ich mir ein Battle mit Andreas Kofler, leider verpassten wir dadurch den Anschluss an die vor uns fahrenden Racer. In der letzten von 15 Runden kam ich durch ein geschicktes Überholmanöver an Kofler vorbei und sicherte mir Platz 6. Mit diesem Ergebnis war ich zufrieden.
Nach einem kurzen Warm up am Sonntagmorgen, startete das zweite Rennen erst um 14.30 Uhr. Mein Start war wieder nicht gut, so dass ich zwei Plätze verlor. Es bildeten sich zwei Gruppen am Anfang des Feldes, fünf Fahrer in der ersten Gruppe und vier in der zweiten Gruppe, zu denen ich gehörte. Wir vier fuhren nahezu identische Zeiten, ein Überholen wurde schwer, obwohl ich mittlerweile auf Rang 8 lag. So ging das bis Runde 9. Die beiden Fahrer vor mir gingen in Kurve zwei etwas weit und ich sah meine Chance mich zu verbessern. Leider verlor ich mein Hinterrad beim innen angesetzten Überholen und ging zu Boden. Ich hob das Bike wieder auf und ordnete mich hinter zwei weiteren Gruppen wieder ein. Der Rennunfall hatte jedoch meiner Vorderradbremse den Rest gegeben und ich konnte nur noch zurück in die Box fahren. Ein weiterer Fahrer kam in der Zwischenzeit zu Fall und das Rennen wurde nach Runde 10 abgebrochen. Ich wurde als 20. gewertet, leider damit ohne Punkte im zweiten Rennen. So liegen an einem Rennwochenende Freud und Leid oft sehr eng beieinander.
Ende Juli geht es nun weiter nach Schleiz, aber bis dahin wollen wir nochmal trainieren. Es bleiben uns ja noch fast sechs Wochen.
Mein Dank geht ans Team, meine beiden Mechaniker und alle Unterstützer, die mir helfen, meinen Traum zu verwirklichen, Motorrad zu fahren.


Saisonauftakt der IDM in Oschersleben

@ Dino Eisele

Ein schwieriges Wochenende zum 1. IDM-Lauf in Oschersleben liegt hinter mir. Nach einem guten Qualifying mit SP 7 war uns der Wettergott für beide Rennen nicht gewogen. Im Rennen 1 Sturz in Runde 9 auf Position 7 liegend, kurz vor Rennabbruch wegen einsetzendem Regen, brachten keine Punkte und jede Menge Arbeit für meine beiden Mechaniker Christian und Sven. Im Rennen 2 gelang mir eine Positionierung auf Platz 6, dann wieder Abbruch wegen Regen, diesmal Re-Start und am Ende Platz 13 und meine ersten drei Punkte im IDM-Klassement. Hoffen wir mal, das es nicht so weitergeht. Nächste Station Most ......



Einstieg in die Saison

Die ersten drei Trainingswochenenden der Saison 2021 liegen hinter mir. Zweimal Hockenheimring und  Oschersleben standen auf dem Programm. Zum ersten Mal bin ich mit meiner Wettbewerbsmaschine auf der Rennstrecke gewesen und die Ergebnisse waren zufriedenstellend. Das M32 Racing Team mit Max Enderlein und mir konnte an allen drei Events mit guten Zeiten überzeugen und gegen die Konkurrenz bestehen, auch wenn zumindest ich mal ins Kies musste. Es ging glimpflich aus und ich konnte gleich im nächsten Turn wieder auf mein Bike steigen. 
Das Wetter hat gepasst. Ein bisschen mehr Wärme hätte zwar nicht geschadet, aber was soll‘s.... und die ersten Regenkilometer mit der R6 konnten auch gefahren werden.
Leider sind die Rennen am Lausitzring für Anfang Mai corona-bedingt bereits abgesagt worden, aber die Hoffnung auf einen baldigen ersten Renneinsatz stirbt zuletzt!


IDM Supersport 600 

2021 stehen für mich alle Zeichen auf Neustart. Im „M32 Racing Team“ gehen Max Enderlein und ich gemeinsam in der Klasse Supersport 600 an den Start. Nach Jahren der Zusammenarbeit mit dem sächsischen Team Freudenberg, mit dem wir beide einige Erfolge feiern durften, wollen wir zusammen mit unserer Crew eigene Wege gehen und dabei unsere Kräfte bündeln. Dies ist auch nötig, da das Teilnehmerfeld in unserer Klasse in diesem Jahr wieder sehr gut besetzt ist und dies natürlich heiße Kämpfe an der Spitze des Feldes verspricht. 

Ich hoffe, dass ich von Max noch einiges lernen kann, schließlich bewegt er seine Yamaha YZF-R6 schon lange am Limit. Nachdem das Jahr 2020, durch den Wechsel auf das größere Bike, für mich doch noch einen positiven Verlauf genommen hat, freue ich mich um so mehr auf die neue Saison. Sie hält für mich die nächste Herausforderung bereit, die 600er Supersport-Maschine!


Saisonfinale in Hockenheim

Bei wechselnden Wetterbedingungen und eher schlechten Prognosen war es anstrengend für mich und das Team. Die Freien Trainings am Freitag waren trocken und kalt, aber ich konnte meine Performance der letzten beiden Veranstaltungen wieder aufnehmen und meine Konkurrenz in der Stockklasse mit gut 2 Sekunden hinter mir lassen. Mit einer 1,31.0 min fuhr ich auf dem 3,6 km langen Kurs eine wirklich starke Zeit. Am Samstag war es nach Regen in der Nacht nass auf der Strecke, aber auch hier lief es ganz gut und das erste Qualifying um 9.00 Uhr früh beendete ich als Vierter in der Superstock 600. Das 2. Qualifying war dann zunehmend trockener, aber ich hatte gegen Ende ein technisches Problem und schaffte es nicht mehr, mich zu verbessern. Startplatz 22 im Gesamtfeld und Platz 5 in der Superstock 600 passte nicht in mein Konzept und ich war schon enttäuscht. Der Rennsonntag versprach wieder trocken zu werden, aber im Warm up war es erstmal wieder nass! Das Bike wurde schnell umgebaut, denn das erste Rennen begann schon 10.40 Uhr. Wir entschieden uns für Trockenreifen, obwohl die Rennstrecke an einigen Stellen schon noch nass war. Aber die Entscheidung war richtig und ich fuhr ein konstant schnelles Rennen und konnte am Ende mit vielen Sekunden Vorsprung Erster werden. Das zweite Rennen war dann fast schon sonnig und entsprechend gut auch mein Ergebnis. Mehr als 10 Sekunden Vorsprung zu Platz 2 und Gesamtrang 12 in der Supersport/Superstock 600- Aufstellung. Damit zwei weitere Siege auf meinem Konto und der Gewinn der Meisterschaft! Doch daraus wurde nichts! Der Zweitplatzierte in der Meisterschaft legte Protest gegen das Ergebnis im ersten Rennen ein, weil angeblich ein Reifensticker am Hinterrad fehlte. Die technische Kontrolle nach dem Rennen hatte nichts derartiges ergeben, doch dem Protest wurde vorerst statt gegeben. Nun gehe ich in Berufung und es muss am grünen Tisch entschieden werden, wer die Meisterschaftswertung gewinnt. 
Mein Dank gilt diesmal besonders meinem Vater, der unermüdlich an meiner Seite war und mich toll unterstützt hat.
Ich hoffe auf eure Unterstützung auch im nächsten Jahr, dann in der IDM Supersport 600!


Doppelsieg zur IDM am Lausitzring

Nachdem ich Anfang letzter Woche meine ersten beiden Superstock 600 Rennen erfolgreich gefahren bin, ging es für mich und das Team Freudenberg am Donnerstag schon wieder in Richtung Lausitzring. Vom 11.09.-13.09.2020 fand dort das dritte IDM-Event 2020 statt. Die Wetterprognose war super und entsprechend motiviert war ich auch. Bereits in den Freien Trainings am Freitag konnte ich gute Zeiten fahren und war etwa 1 sec vor der Konkurrenz in meiner Klasse. Das gute Gefühl mit dem Bike konnte ich in beiden Qualifyings mitnehmen und mich dort auf Platz 1 der Superstock 600 setzen. Am späten Nachmittag des Samstages fand unser erstes Rennen statt, das wir gemeinsam mit der Klasse Supersport 600 austragen, mit insgesamt 34 Fahrern am Start. Mein Ziel war es, mit meinem Serienbike, so weit wie möglich zu den modifizierten Supersportmotorrädern vorzudringen. Und das ist mir auch gelungen, Platz 10 im ersten Rennen von allen Fahrern und damit auch Platz 1 in meiner Stock-Kategorie! Damit konnte ich sehr zufrieden sein und war es auch. Im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag lief es nicht schlechter, Platz 1 in der Superstock 600 und insgesamt Rang 9 im gesamten Fahrerfeld, ist für mich ein Traum. So kann es gern weitergehen. Euer Daumen drücken hat also wirklich geholfen.

Mein Dank geht an meine Sponsoren, ans Team und hier besonders an Robin Freudenberg, David Schenk und meinen Vater Sven, die mich super unterstützt haben.
In 10 Tagen geht es dann weiter Richtung Hockenheim zum Saisonfinale der IDM..., im Live Stream bei YouTube könnt ihr gern alles mitverfolgen.


Erstes Superstock 600 Rennen Lauf 3 / 4 IDM


Die letzten Tage und Wochen waren sehr anstrengend und nervenaufreibend für mich. Eigentlich wollte ich in den beiden vergangenen Wochen vier Rennen in Aragón fahren und endlich wieder an meine Stärken vom letzten Jahr anknüpfen, aber Corona-bedingt kam alles anders. Mein Team konnte aufgrund der Einstufung Spaniens als Risikogebiet nicht an den Start gehen, da die Mechaniker auch noch andere Jobs haben und eine Quarantäne für keinen in Frage kommt. Daher habe ich mich kurzfristig entschlossen, mein Projekt für die Zukunft sofort anzuschieben - ein Start in der IDM in der Klasse Superstock 600. Ein Motorrad konnte ich von Moritz Jenkner übernehmen und so bin ich am 04.09. in MOST das erste Mal aus der Box gerollt. Am 07. und 08.09. startete ich dann gleich beim zweiten Event der IDM, der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, am Sachsenring zusammen mit dem Team Freudenberg.

Aufgeregt war ich schon, aber nach den freien Trainings kehrte etwas Ruhe ein. In den Rennen lief es dann besser als ich erhofft hatte. 15 Runden war eine ordentliche Distanz, besonders für die Reifen. Es hieß deshalb, sich das Material gut einzuteilen! Mit Platz 1 im ersten Rennen und Platz 3 im zweiten Rennen war es für mich ein wirklich guter Start in der neuen Klasse und auch das Team und meine Mechaniker waren zufrieden.
Jetzt wird kurz durchgeatmet, denn am Donnerstag geht es schon wieder zum Lausitzring. Dort findet vom 11.-13.09.2020 das dritte Rennwochenende der IDM, der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, statt.
Ich hoffe, ihr drückt mir weiter die Daumen!